Erste Hilfe

Wenn Sie feststellen, dass Sie Ihre Kinder nicht mehr verstehen, dass Konflikte entstehen und Sie nicht mehr wissen was sie tun sollen, benötigen Sie Hilfe die diese Seiten nicht leisten können. Auf der "LINKS" Seite finden Sie Beratungs- und Hilfsorganisationen, an die Sie sich wenden können.

Hier geht es auch nicht um allgemeine Erziehungsthemen, sondern insbesondere um das Spannungsfeld der Nutzung und Anwendung von Technologie, Internet etc. durch unsere Kinder und den daraus resultierenden Konfliktpotentialen.

Wenn es noch nicht ganz so schlimm ist, hier ein paar Ratschläge vom ehemalig Betroffenen zum Betroffenen.

  • Sie haben nur Ihre Lebenserfahrung mehr als Ihre Kinder
  • Sie müssen lernen sich in einer sich veränderten Welt der Technologie zurechtzufinden, für Ihre Kinder war das alles schon da, es gab gar nichts anderes
  • Ausgrenzung und Verbote helfen nach meiner Erfahrung gar nichts, konsequente Grenzen sind aber notwendig und wichtig
  • Vertrauen und Vorbild sein - und nur das - führt aus meiner Sicht zu einem guten Miteinander
Das bedeutet ganz konkret:

Schauen Sie hin! Reden sie mit ihren Kindern. Lassen sie sich von shren Kindern erklären was sie tun, mit wem sie was tun und bauen sie Vertrauen auf. Wenn sie noch kleinere Kinder haben, fangen sie gemeinsam langsam an, aber lernen sie mit. Sie sind der Migrant. Sie haben es schwerer und brauchen mehr Zeit!
Wenn ihre Kinder schon älter sind, müssen sie noch mehr lernen und noch mehr mit ihren Kindern reden, ihre Kinder werden jeden ihrer Schritte argwöhnisch beobachten.

Informieren sie sich selber. Machen sie eine Schulung, nutzen sie das Internet. Verstehen sie was ihre Kinder tun, bzw. was auf sie zukommt z.B. in der Schule, bei Freunden oder in den Medien die ihre Kinder konsumieren.
Nur wenn sie lernen und bereit sind sich mit der Welt ihrer Kinder auseinander zu setzen, können sie Vertrauen aufbauen und haben ein ausreichendes Verständnis, auch zu inhaltlichen Themen.

Treffen sie Vereinbarungen mit ihren Kindern. Was, wie lange, wie oft, mit wem, etc. und vereinbaren sie Regeln, sinnvolle Regeln aus dem gemeinsamen Verständnis der Inhalte und Technologien heraus. Vereinbaren - nicht diktieren - sie mit den Regeln auch gleich die Konsequenzen und bleiben sie im Gespräch und schenken sie ihren Kindern Vertrauen!

 

Nur wenn es ihnen gelingt Vertrauen zu schenken, werden sie auch welches geschenkt bekommen. Dann haben sie einen Chance auch ins Vertrauen gezogen zu werden, wenn ihre Kinder mit Unvorhergesehenem konfrontiert werden oder nicht wissen wie sie mit einer Situation umgehen sollen. Dazu müssen sie aber das Gefühl haben, dass ihnen vertraut wird und das sie wissen wie mit der Situation umzugehen ist. Nur dann werden sie als Vertrauter akzeptiert.