Digital - was?

Um die ganze Diskussion über die Generation Zukunft zu verstehen, müssen wir zunächst einmal einige Begriffe und grundsätzliche Ansichten beleuchten.

Die Wissenschaft hat in den letzten Jahren begonnen die soziologische Entwicklung der Generationen in Klassen einzuteilen.
Dabei werden Menschen die vor 1980 (oder auch 1985 je nach Definition) geboren wurden, lernen mit der Digitalisierung Ihrer Umwelt umzugehen. Sie werden als „Digitale Einwanderer“ oder englisch "Digital Imigrants" bezeichnet.

Später geborene bezeichnen die Studien als „Digitale Eingeborene“ oder englisch als "Digital Natives" oder auch Generation Y. Also als Menschen welche in der digitalen Welt „zu Hause“ sind. Alle nach 2000 geborenen werden jetzt als Generation Z bezeichnet und sind die mit denen wir uns hier am meisten beschäftigen werden.

Ein Aufeinandertreffen dieser „Welten“ bzw. Generationen ist mit einer klassischen „Migrationssituation“ zu vergleichen:
Es geht nicht (nur) um technisches Verständnis sondern um ein anderes soziales Verständnis von Technologie und Digitalisierung. Den Einheimischen geht es dabei stärker darum, Ideen auszuprobieren, umzusetzen und gegebenenfalls wieder zu verwerfen. Während die Migranten an Altem festhalten und versuchen aufgrund Ihrer Stellung und oft aufgrund von Unverständnis auf Ihrer Sichtweise beharren.

Als Migrant in eine neue Welt muss ich auch die Sprache und die Kultur meiner neuen Umgebung lernen! Neben neu zu lernenden Begriffen, muss ich mich auch mit der neuen Kultur auseinandersetzen. Nur wenn beide Seiten bereit sind aufeinander zuzugehen, können Erfolge erzielt werden und gemeinsame Wege für ein respektvolles Miteinander gefunden werden.